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Double Unders

Übung / Waden

Ausfürung

Die Bewegung bei einem Seilsprung sieht auf den ersten Blick sehr einfach aus, und viele kennen diese noch aus ihrer Kindheit. Betrachtet man die Bewegung allerdings etwas genauer wird man feststellen, dass mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht werden, und die Steuerung der zeitlichen Abfolge enorm wichtig ist. Vor allem die Bein- und Waden, sowie die Schulter- und Unterarmmuskulatur werden während einem Seilsprung angesteuert, da sie den Körper nach oben bewegen und das Seil um diesen rotieren lassen. Selbstverständlich werden alle großen Muskelgruppen ebenfalls angesprochen, da der gesamte Körper durch Spannung stabilisiert werden muss.

Double Unders

Während einem Double-Under wird das Seil während einem Sprung zwei mal unter den Füßen hindurch geschwungen, weshalb es so aussieht, als ob die Bewegung einfach schneller ausgeführt wird, aber Vorsicht: Eine einfache Verdopplung der Geschwindigkeit bei der Ausführung bringt Dich nicht ans Ziel!

Es ist die Sprunghöhe die vergrößert werden muss, um diesen erfolgreich zu absolvieren. Aus diesem Grund ist es auch deutlich schwerer als ein Single-Under, da wesentlich mehr Sprungkraft und Körperspannung aufgebaut werden muss. Die großen Muskelgruppen sorgen also durch ihre Spannung für Stabilität, während die kleinen Muskeln die Bewegung kontrollieren. Diese Spannung kannst Du herstellen, indem Du deine Schulterblätter zusammen ziehst und sowohl Bauch als auch Gesäß anspannst. Das sorgt für eine aktivierte Muskulatur im Schulter-/Brustbereich, eine aufrechte Haltung, sowie die Festigkeit aller Positionen der Extremitäten.

Fußposition

Achte darauf, dass Deine Füße dicht nebeneinander stehen und die Beine gerade bleiben, während Du die Sprünge auf den Fußballen ausführt. Wichtig ist hierbei wirklich, dass Deine Beine gerade bleiben und nicht nach vorne oder hinten gebracht werden, da Du sonst die Kontrolle über die Körperspannung verliert. Die Beine anzuwinkeln wird einem teilweise als eine Methode empfohlen um dem Seil mehr Zeit zu geben, was allerdings täuscht. Es kommt nicht darauf an wie Du deine Beine anwinkelst um dem Seil Zeit zu geben, sondern wie hoch und explosiv Du springst.

Armposition

Die Oberarme sind während dieser Übung die ganze Zeit gerade am Körper, während die Ellenbogen im 90° Winkel vom Körper weg stehen, sodass die Handgelenke möglichst auf Hüfthöhe und auch von der Seite gesehen auf einer Linie mit dem Becken oder etwas davor sind. Wichtig ist hierbei, dass die Oberarme nah am Brustkorb bleiben, da sonst der Rundbogen kleiner wird, bzw. das Seil „kürzer“ wird. Dadurch wird auch gewährleistet, dass man nicht mit den Armen „wirbelt“, sondern wirklich nur aus den Handgelenken die Rotation des Seils erzeugt.